Tansanischer Botschafter bedankt sich für Spende des Würzburger Partnerkaffee

In Berlin trafen sich am vergangenen Dienstag der tansanische Botschafter Herr Dr. Abdallah Saleh Possi und unser Geschäftsführer Jochen Hackstein. Anlass des Meetings war die Spende unseres Vereins in Höhe von 40.000 Euro für das Litembo Krankenhaus. Dieses liegt in der Würzburger Partnerdiözese Mbinga. Für die Unterstützung wollte sich Herr Dr. Possi persönlich bedanken. Von dem Geld werden anlässlich der Corona-Krise benötigte Schutzkleidung, klinische Masken und Desinfektionsmittel gekauft. Zur Region Mbinga hat der Botschafter einen persönlichen Bezug. Als Kind ging er dort zur Schule und kennt die Lebensverhältnisse der Kleinbauernfamilien, die den Würzburger Partnerkaffee produzieren.

Offiziell gilt in Tansania zwar das Coronavirus als „besiegt“ und die tansanische Regierung veröffentlicht seit acht Wochen keine Fallzahlen mehr. Die WHO dagegen meldet, dass das Tempo der Corona-Ausbreitung in Afrika immer schneller wird. Kontakte unseres Vereins in der Region Mbinga berichten von großer Angst in der Bevölkerung vor COVID-19. Pater Raphael Ndunguru, Klinikleiter des Litembo-Krankenhauses, fühlt sich dank der Spende gewappnet, geeignete Corona-Schutzmaßnahmen zu ergreifen und Gesundheitsaufklärung zu betreiben.

Der Würzburger Partnerkaffee besteht seit 1998 und verkauft fair gehandelten Kaffee. Mitglieder sind unter anderem die Stadt Würzburg, die Diözese Würzburg und das Evangelisch-Lutherische Dekanat Würzburg. Zusätzlich zur Zahlung des fairen Preises spenden wir jährlich einen Teil unserer Einnahmen an Projekte in Tansania. Seit Vereinsgründung kamen so bereits über 750.000 Euro an Projektförderung für Tansania zusammen.

Zu kaufen gibt es den Würzburger Partnerkaffee in unserer Vereins-Geschäftsstelle in der Semmelstraße und im Onlineshop unter www.wuepa.shop, sowie in vielen Weltläden der Region.

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