Vereinsmitglieder im Interview – Michal Kopriva

In unserer Interview-Reihe möchten wir euch unsere Vereinsmitglieder vorstellen. Jede unserer 12 Mitgliedsorganisationen stellt ein/e Vertreter:in, die Ansprechpartner:in für uns ist und das Engagement im Verein organisiert. Heute ist Michal Kopriva von der Stadt Würzburg an der Reihe.

Stell dich und deine Funktion in deiner Organisation kurz vor:

Ich bin Michal Kopriva und leite seit 2018 das Büro für EU-Angelegenheiten und Internationale Beziehungen der Stadt Würzburg.

Weshalb seid ihr Mitglied beim WÜPAKA?

Die Stadt Würzburg engagiert sich von Anfang an im Würzburger Partnerkaffee. Wir wollen aktiv den fairen Handel unterstützen und weiter vorantreiben. Wir sind sehr stolz darauf WÜPAKA in Würzburg zu haben.

Was ist dir am fairen Handel besonders wichtig?

Die Gewinne mit Kaffee, Kakao und anderen Rohstoffen werden vor allem in der westlichen Welt generiert. Bei den Produzenten vor Ort bleibt nur ein geringer Teil übrig. Das muss ein Ende haben und sollte im Jahr 2021 selbstverständlich sein, dass Menschen vor Ort angemessen für Ihre Arbeit bezahlt werden. In der Gesellschaft muss auch in diesem Bereich ein Umdenken stattfinden. Wir, die Stadtverwaltung, wollen als ein gutes Beispiel voran gehen und deshalb bieten wir den Partnerkaffee auch in der Städtischen Kantine.

Welche Beziehung hat deine Organisation zu Tansania?

Die Stadt Würzburg pflegt seit dem Jahr 1966 eine Städtepartnerschaft mit der Tansanischen Stadt Mwanza. Im Laufe der letzten Jahre wurden einige Projekte in den Bereichen Umwelt, Energie, Nachhaltigkeit und zu Letzt Wasserversorgung umgesetzt. Diese Projekte wurden meistens mit BMZ Fördermitteln und Mitteln der Stadt Würzburg finanziert.

Wie fördert ihr den WÜPAKA?

Seit geraumer Zeit verkaufen wir in der Städtischen Kantine den Partnerkaffee und verschenken den abgepackten Kaffee an unsere internationalen Partner und unsere Partnerstädte auf vier Kontinenten. Wir machen ordentlich Werbung für den WüPaKa.

Wie trinkst du unseren Kaffee?

Heiß, schwarz ohne Zucker. Am liebsten in einer entspannten Atmosphäre im Garten.

In einem arabischen Sprichwort heißt es: „Ein guter Kaffee muss schwarz wie die Nacht, heiß wie die Liebe und so süß oder bitter wie das Leben sein“.

Was wünschst du dir für die Zukunft für den WÜPAKA?

Ich wünsche mir ein anderes Bewusstsein gegenüber dem Fairen Handel allgemein. Ich wünsche euch viele neue Ideen für sinnvolle Projekte und natürlich eine Umsatzsteigerung, weil dann können wir gemeinsam neue Initiativen ins Leben rufen und diese in Würzburg aber vor allem in Tansania umsetzen.

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